Götsch, Georg: Unterschied zwischen den Versionen

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* Mitbegründer der „Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck“, dort verantwortlich für die musisch-kulturelle Bildung im Bildungsprogramm;
 
* Mitbegründer der „Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck“, dort verantwortlich für die musisch-kulturelle Bildung im Bildungsprogramm;
 
* Begründer von Traditionen wie dem „Fürstenecker Morgenkreis“;
 
* Begründer von Traditionen wie dem „Fürstenecker Morgenkreis“;
* Pflege der englischen Kontratänze nach John Playford.
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* Pflege der englischen Kontratänze nach [[John Playford]].
 
* Trotz der in den 1950er Jahren einsetzenden Kritik an der Idee „Musischer Bildung“, vor allem an der Funktionalisierung der Musik sowie ihrer staatstragenden Rolle, die im Nationalsozialismus Doktrin geworden war, hielt Götsch an einer Konzeption menschenbildender „Musischer Bildung“ fest.
 
* Trotz der in den 1950er Jahren einsetzenden Kritik an der Idee „Musischer Bildung“, vor allem an der Funktionalisierung der Musik sowie ihrer staatstragenden Rolle, die im Nationalsozialismus Doktrin geworden war, hielt Götsch an einer Konzeption menschenbildender „Musischer Bildung“ fest.
  

Version vom 28. Februar 2019, 16:43 Uhr

  • 1895 Berlin (D), † 1956 Friedrichshafen (D)

Volksschullehrer, Musiker, Musikpädagoge, Tänzer.

Biographie

  • Aus der Jugendbewegung (Wandervogel-Bewegung) kommend;
  • wichtige Persönlichkeit der deutschen Jugend- und Jugendmusikbewegung neben Fritz Jöde und Walter Hensel;
  • 1921 Gründer der „märkischen Spie1gemeinschaft“;
  • ab 1923 Leiter des „Jugendbundes Alt-Wandervogel“;
  • 1926 bis 1931 Dozent an der Musikhochschule in Berlin;
  • 1928 bis 1930 Dozent für Musik und Tanz an der „Deutschen Hochschule für Leibesübungen“;
  • Entwicklung des Konzeptes der „Musischen Bildung“ als einer auf Musik, Sprache und Bewegung aufbauenden ganzheitlichen Menschenbildung (Körper und Geist);
  • ab 1927 bis 1942 Leiter des „Musikheims Frankfurt/Oder“;
  • Mitbegründer der „Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck“, dort verantwortlich für die musisch-kulturelle Bildung im Bildungsprogramm;
  • Begründer von Traditionen wie dem „Fürstenecker Morgenkreis“;
  • Pflege der englischen Kontratänze nach John Playford.
  • Trotz der in den 1950er Jahren einsetzenden Kritik an der Idee „Musischer Bildung“, vor allem an der Funktionalisierung der Musik sowie ihrer staatstragenden Rolle, die im Nationalsozialismus Doktrin geworden war, hielt Götsch an einer Konzeption menschenbildender „Musischer Bildung“ fest.

Publikationen in Auswahl

  • Alte Kontra-Tänze aus „ The English Dancing Master“, by John Playford (London 1650-1728). Wolfenbüttel 1928 (gemeinsam mit Rolf Gardiner);
  • Fröhliche Chorlieder. Wolfenbüttel 1923;
  • Klingendes Leben, Chorliederbuch für Jugend und Volk mit einfachen dreistimmigen Sätzen. Kassel 1940;
  • Singende Mannschaft. Einfache Chorlieder für drei gleiche Stimmen gesetzt. Kassel 1940;
  • Geselliges Tanzbuch. 4 Bände. Kassel 1943-1957;
  • Deutsche Chorlieder. 3 Bände. Wolfenbüttel 1949 bis 1951;
  • Klingendes Leben. Chorliederbuch für Schule, Haus und Gruppe. Kassel 1950;
  • Musische Bildung. Zeugnisse eines Weges. 1: Besinnung. Wolfenbüttel 1950;
  • Tanzweisen für Laufspiele und Aufzüge. Kassel 1952;
  • Musische Bildung. Zeugnisse eines Weges. 2: Bericht. Wolfenbüttel 1953;
  • Englisches Liederbuch. Schöne englische Volkslieder ausgewählt und ins Deutsche übertragen und für drei Stimmen gesetzt. Wolfenbüttel 1953;
  • Musische Bildung. Zeugnisse eines Weges. 3: Aufgabe. Wolfenbüttel 1956;
  • Englische Kanons für die Schule. Ausgewählt und mit deutschem Text versehen. Wolfenbüttel 1956;
  • Neue Kontratänze aus verschiedenen englischen Quellen. Wolfenbüttel 1956 (gemeinsam mit Rudolf Christl)

Literatur

Quellen